Kontakt
AGAPLESION ELISABETHENSTIFT
Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

Chefarztsekretariat
Marita Schönemann

Landgraf-Georg-Str. 100
64287 Darmstadt

(06151) 403 - 40 01

(06151) 403 - 40 09

psych-sekretariat.eke@agaplesion.de

Ihr Ansprechpartner
Prof. Dr. med. Andreas Fellgiebel

Prof. Dr. med. Andreas Fellgiebel

Chefarzt

Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

Ihre Anlaufstelle in Darmstadt bei psychischen Krisen und seelischen Erkrankungen

Diagnose, Therapieplanung und Behandlung aller psychischen und psychosomatischen Erkrankungen bei Erwachsenen ist Aufgabe unserer Klinik. Mit über 140 Behandlungsplätzen auf sechs Stationen und in zwei Tages­kliniken bildet die Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psycho­therapie die größte Abteilung aller Darmstädter Krankenhäuser. Sie ist Teil der gemeindenahen psychiatrischen Versorgung der Stadt Darmstadt und der Gemeinden Mühltal, Roßdorf und Messel.

Zusammenarbeit

Diese Aufgabe erfüllt sie in enger Zusammenarbeit mit niedergelass­enen Ärzten und Therapeuten, ambulanten Diensten sowie Wohn- und Rehabilitationseinrichtungen in der Region.
Zur stationären Aufnahme führen häufig akute Lebenskrisen, die am­bulant nicht ausreichend behandelt werden können. Ebenso werden Menschen mit Depressionen, akuten und chronischen Psychosen, organischen Störungen der Hirntätigkeit und Suchterkrankungen behandelt. Neben der psychiatrischen Akutbehandlung und Krisen­intervention macht die Klinik spezielle Angebote in der Psychotherapie, Suchttherapie und Alterspsychiatrie.

Labor, Computer- und Kernspintomographie, Elektroenzephalographie (EEG)

Organische Ursachen seelischer Störungen werden mit Hilfe der gesamten zur Verfügung stehenden Diagnostik des Hauses abgeklärt: Labor, Computer- und Kernspintomographie, Elektroenzephalographie (EEG). Besondere Bedeutung hat auch hier die enge interdisziplinäre Kooperation mit den anderen Abteilungen des AGAPLESION ELISABETHENSTIFT und die Möglichkeit zur komplexen Kranken­versorgung gemeinsam mit Internisten, Geriatern und Chirurgen.


Coronavirus: Wichtige Hinweise für Patienten, Angehörige und Besucher

Aus der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie ergeben sich folgende Konsequenzen auf die psychiatrische Behandlung am Agaplesion Elisabethenstift:

  • Alle Patienten, die stationär oder teilstationär bei uns aufgenommen werden, erhalten durch einen Nasen-Rachen-Abstrich einen Test auf Covid-19. Elektive Patienten werden vor ihrer Aufnahme auf das Virus getestet. Die Tests finden unabhängig davon, ob Symptome eines Atemwegsinfekts vorliegen oder nicht, statt. Ist das Ergebnis negativ, kann die Behandlung wie geplant stattfinden. Liegt ein positiver Testbefund vor, wird der behandelnde Arzt das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen.
  • In unserer gesamten Einrichtung gelten neben der Mund-Nasen-Schutz-Pflicht auch weitere Hygienevorschriften. Dazu zählt das Einhalten eines Mindestabstands von 1,50 Metern zu anderen Personen und regelmäßiges Desinfizieren der Hände.
  • Bitte beachten Sie, dass Sie bei Erkältungssymptomen nicht in unsere Klinik kommen, sondern sich zunächst telefonisch oder per Mail informieren.
  • Informationen zu unseren aktuellen Sonderregelungen finden Sie auch hier ›

Allgemeine Telefonberatung zu Corona-bezogenen allgemeinen Verhaltens- oder Hygienemaßnahmen erhalten Sie unter: 030 346465100 (Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums)

Ärzteteam

Prof. Dr. med. Andreas Fellgiebel
Chefarzt

Dr. med. Klaus Blaß
Ltd. Oberarzt

Christoph Schindlmayr
Oberarzt

Dr. med. Katrin Lauerer
Oberärztin

Dr. med. Holger Diegel
Oberarzt

Dr. med. Claudia Fischer
Oberärztin

Leistungsspektrum

Diagnostik, Therapieplanung und Therapiekette

Die Behandlung basiert auf einem ganzheitlichen Krankheitskonzept und geht von der individuellen Lebensgeschichte des Patienten aus. Je nach Art und Stadium der psychischen Störung stehen medikamentöse, psycho- oder soziotherapeutische Behandlungsmaßnahmen im Vordergrund; Bewegungs- und Beschäftigungstherapie werden einbezogen. Grundlage der Behandlung ist eine sorgfältige Diagnostik, die von den Symptomen und Beschwerden des Patienten ausgeht und gegebenenfalls durch Informationen aus dem Umfeld sowie Laboruntersuchungen, EEG (Ableitung der Hirnströme), bildgebende Diagnostik und psychologische Tests ergänzt wird.

Die Klinik verfügt als teilstationäre Einrichtung über eine psychatrische Tagesklinik für Erwachsene und eine gerontopsychatrische Tagesklinik für Ältere. Für langfristig und schwerer psychisch Kranke wurde eine Institusambulanz eingerichtet. Die Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie versteht sich dadurch als Therapiekette, die von der Notfallambulanz über die stationäre Krankenhausbehandlung zu den Tageskliniken und weiter in die Institutsambulanz führen kann. Eine begleitende Angehörigengruppe wird ebenfalls angeboten.

Behandlungsteams und interdisziplinäre Zusammenarbeit

Unter ärztlicher Leitung bringen die einzelnen Berufsgruppen ihre Fachkompetenzen im Rahmen eines Gesamtbehandlungsplans zusammen. Dieses Vorgehen entspricht der Erkenntnis, dass seelische Erkrankungen durch das Zusammenwirken körperlicher, seelischer und sozialer Faktoren bestimmt werden und eine vielschichtige Therapie und Diagnostik benötigen. Für Notfälle steht rund um die Uhr ein ärztlicher Krisendienst zur Verfügung, der die Notwendigkeit zur stationären Aufnahme prüft bzw. eine ambulante Krisenbewältigung einleitet.

Durch eine enge Kooperation mit den anderen Kliniken des Hauses können psychiatrische Patienten mit schweren körperlichen Begleiterkrankungen wie auch körperlich Kranke mit schweren psychiatrischen Komplikationen und psychosomatisch Kranke versorgt werden.

Psychotherapiestation

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Psychiatrische Institutsambulanz

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Gerontopsychiatrische Tagesklinik

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Psychiatrische Tagesklinik

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Gedächtnisambulanz

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Weitere Informationen

In der Videoreihe zum informiert Prof. Dr. med. Andreas Fellgiebel, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Agaplesion Elisabethenstift, über Diagnostik und Behandlung von Demenz.

Demenz erkennen
(Teil 1)

Demenz vorbeugen und behandeln
(Teil 2)

Umgang mit Demenz
(Teil 3)

Psychische Erkrankungen stellen nicht nur für die Betroffenen selbst, sondern häufig auch für deren Angehörige und Bezugspersonen eine Herausforderung dar. Wohlgemeinte Hilfsangebote dringen nicht zu den Betroffenen durch oder können nicht angenommen werden. Dem Wunsch helfen zu wollen stehen bisweilen Rat- und Hilflosigkeit, Überforderung, Ablehnung und das Unverständnis des Umfeldes gegenüber.

Bei der Bewältigung dieser Situation wollen wir Sie unterstützen. Dazu bieten wir Ihnen unter Moderation von Pflegefachkräften und Ärzten der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Austausch mit anderen Angehörigen Gelegenheit zur Information, Beratung und Entlastung an.

Im offenen Dialog erhalten Sie Informationen über psychische Erkrankungen, deren Behandlung, die stationäre und nachstationäre Klinikbehandlung, sowie weiterführende Hilfs- und Unterstützungsangebote in der Region.

Wir besprechen Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit dem erkrankten Angehörigen und  Strategien zur eigenen Entlastung.

Die Gruppe bietet darüber hinaus auch immer die Möglichkeit mit anderen Angehörigen über die im Umgang mit dem Erkrankten aufkommenden Sorgen und Nöte ins Gespräch zu kommen.

Die Angehörigengruppe ist eine offene Gruppe. Sie trifft sich jeden 1. Montag im Monat im Luise Karte Saal des Gebäudes C der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Eine Teilnahme ist jederzeit ohne vorherige Anmeldung möglich.

Aufgrund der Corona-Pandemie können die Gruppentreffen bis auf Weiteres leider nicht stattfinden.

Bei weiteren Fragen sprechen Sie uns gerne an.

Kontakt
Jürgen Schilder
T (06151) 403 - 40 31
schilder.juergen@eke-da.de

Ort
AGAPLESION Elisabethenstift, Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Gebäude C, Luise Karte Haus EG, Eingang Erbacher Str. 29, Luise Karte Saal