Kontakt
AGAPLESION ELISABETHENSTIFT
Gerontopsychiatrie C41/C42

Landgraf-Georg-Str. 100
64287 Darmstadt

(06151) 403 - 44 10

Ansprechpartner
 Simon Schröder

Simon Schröder

Funktionsoberarzt

 Jan Maiwald

Jan Maiwald

Leitung Pflege

 Maurice Harris

Maurice Harris

stv. Leitung Pflege

Gerontopsychiatrie C41/C42

Behandlungsschwerpunkte

Der Fachbereich der Gerontopsychiatrie beschäftigt sich mit der Behandlung von Menschen im höheren Lebensalter, in der Regel ab dem 65. Lebensjahr, welche unter seelischen Erkrankungen bzw. psychischen Störungen leiden. Zu diesen zählen im höheren Lebensalter vor allem Demenzerkrankungen, Depressionen, Psychosen und Suchtkrankheiten.

Aufnahme

Eine Aufnahme auf der Gerontopsychiatrie am Elisabethenstift erfolgt auf zweierlei Wegen: geplant und ungeplant.

Eine geplante stationäre Aufnahme erfolgt in der Regel nach einer Einweisung durch den behandelnden Haus- oder Facharzt. Im Einzelfall kann eine Einweisung auch durch die psychiatrische Institutsambulanz erfolgen. Bei einem geplanten stationären Aufenthalt erhalten die Patient:innen vorab bereits erste Informationen über das Behandlungskonzept, die Therapieangebote und welche Therapieziele gemeinsam verfolgt werden könnten.

Eine ungeplante oder notfallmäßige Aufnahme, beispielsweise durch Unterstützung des Rettungsdienstes, mit einer gegebenen Indikation für eine stationäre Aufnahme, ist grundsätzlich jederzeit möglich und erfolgt über die Zentrale Notaufnahme. Entscheidend hierfür ist die Beurteilung der Situation im Einzelfall.

Bedeutsame Bausteine sind die ärztlich-psychiatrische Behandlung, die bedürfnis- und ressourcenorientierte Pflege sowie psychotherapeutische Angebote, ergänzt durch milieutherapeutische Elemente der Ergo-, Musik-, Kunst-, Sozio- und Physiotherapie, welche gemeinsam auf die Reintegration in das soziale Umfeld abgestimmt sind.

Aufgrund der im Alter zunehmenden Multimorbidität der Patient:innen erfordert das therapeutische Behandlungskonzept der Gerontopsychiatrie oftmals den Einbezug der internistischen Geriatrie, der gerontologischen Psychologie und der Sozialarbeit.

Der geschützte demenzsensible Bereich bietet zusätzlich das Konzept der „Selbsterhaltungstherapie bei Menschen mit Demenz“ an und fördert dabei die Involvierung der Angehörigen in die Behandlung auf außerordentlich zielgerichtete Art und Weise.

Das stationäre Setting der Gerontopsychiatrie C41/42 setzt sich aus zwei Bereichen zusammen. Einem „offen“ geführten Bereich mit einer Kapazität von 16 Betten und einem „geschützten“ demenzsensiblen Bereich mit einer Kapazität von sechs Betten.

Die zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten bieten neben ansprechenden und zeitgemäß eingerichteten Patientenzimmern und Gemeinschaftsräumen auch einen Snoezel-Raum sowie Räumlichkeiten für beispielsweise ergo- und physiotherapeutische Angebote direkt auf Station.