Kontakt
AGAPLESION ELISABETHENSTIFT
Patientenmanagement

Landgraf-Georg-Str. 100
64287 Darmstadt

(06151) 403 - 19 10

(06151) 403 - 19 19

pm@eke-da.de

Ihre Ansprechpartner
PD Dr. med. Guido Woeste

PD Dr. med. Guido Woeste

Chefarzt

Dr. med. Andreas Große

Dr. med. Andreas Große

Sektionsleiter Gastroenterlogie/ Ltd. Oberarzt Klinik für Innere Medizin

Zertifiziertes Darmkrebszentrum

Die Vorteile eines zertifizierten Zentrums – was können Sie von uns erwarten?

Der Darmkrebs ist die zweithäufigste Neuerkrankung an Krebs bei Männern und Frauen. Aufgrund der großen Häufigkeit dieser Erkrankung hat die Deutsche Krebsgesellschaft die Bildung von spezialisierten Darmkrebszentren eingeführt. Darunter versteht man zertifizierte Netzwerke aus stationären und ambulanten Einrichtungen, in denen alle an der Behandlung eines an Darmkrebs erkrankten Patienten beteiligten Fachrichtungen eng zusammmenarbeiten. Neben Chirurgen, Radioonkologen, Pathologen, Experten für die medikamentöse Tumortherapie und weiteren Fachdisziplinen gehören unter anderem auch onkologische Pflegekräfte, Psychoonkologen und Sozialarbeiter zum Team.

Dieses Expertengremium trifft sich einmal pro Woche in einem Tumorboard am AGAPLESION Elisabethenstift. Gemeinsam wird über Patienten unter Berücksichtigung der geltenden Leitlinien und aktuellen Studienlage beraten, welche Therapie die individuell Beste ist.  Hierbei werden neben dem Tumorstadium auch die bisherige Behandlung und das Alter, beziehungsweise der Zustand des Patienten, berücksichtigt.

Die Gründung eines zertifizierten Darmkrebszentrums ist ein aufwendiger Prozess, der einer regelmäßigen strengen Prüfung unterliegt. Die Deutsche Krebsgesellschaft hat das unabhängige Institut Onkozert beauftragt, die Einhaltung aller Vorgaben in den jeweiligen Krankenhäusern regelmäßig zu prüfen. Für uns am AGAPLESION Elisabethenstift bedeutet dies, dass wir uns regelmäßig freiwillig einer strengen Qualiätskontrolle von außen stellen. Zum einen muss für die verschiedenen Krankheitsbilder eine geforderte Mindestanzahl an Operationen durchgeführt werden.  Zudem gibt es zahlreiche Vorgaben über die Qualität der Ergebnisse der Operationen: Die Anzahl der entfernten Lymphknoten und die Rate an Komplikationen nach einer Operation werden streng überprüft. Gibt es beispielsweise eine zu hohe Komplikationsrate, kann das Zertifikat entzogen werden. Es ist erforderlich, dass wir unsere Ergebnisse offenlegen und von Experten der Zertifizierungsgruppe kontrollieren lassen. Damit sind wir gezwungen, eine ausführliche Dokumentation durchzuführen.

Seit 2010 tragen wir am AGAPLESION Elisabethenstift das Zertifikat des Darmkrebszentrums und erfüllen seitdem alle erforderlichen Auflagen. Neben den reinen Fallzahlen und der kontrollierten Ergebnisqualität müssen viele weitere von der Krebsgesellschaft vorgegeben Voraussetzungen erfüllt werden:

  •       eine Beratung des Patienten durch einen Psychoonkologen
  •       es muss eine spezielle Stoma-Therapie im Krankenhaus vorgehalten werden
  •       Kontakt und Kooperation mit Selbsthilfegruppen
  •       Physiotherapie
  •       Ernährungsberatung
  •       Palliativstation und Hospiz, bei nicht heilbarer, weit fortgeschrittener Krebserkrankung
  •       Entlassmanagement und Sozialdienst

 

Diese Zusammenarbeit der verschiedenen Partner am AGAPLESION Elisabethenstift und im ambulanten Bereich vor und nach dem Krankenhausaufenthalt ermöglicht eine Einbettung des Patienten in ein Zentrum, das von der interdisziplinären Kooperation lebt.

Unser Team des zertifizierten Darmkrebszentrums

PD Dr. med. Guido Woeste

Vorsitzender des zertifizierten Darmkrebszentrums

Dr. med. Andreas Große

1. Stellvertreter

Dr. med. M. Rieger

2. Stellvertreter

Dr. med. Michael Krauß

Ärztlicher Koordinator

Unsere Kooperationspartner

Zur Durchführung einer Dickdarm- oder Magenuntersuchung können Sie sich auch an unsere nachfolgend aufgeführten niedergelassenen Kooperationspartner direkt wenden:

Gemeinschaftspraxis Dr. med. A. Hurst

Dr. med. B. Simonis / Dr. med. S. Pieschl

Frankfurter Str. 3, 64293 Darmstadt

T (06151) 950 57 - 60, F (06151) 950 57- 630

DKG-Zertifizierte Praxis

 

Dr. med. U. Ehrle

Frankensteiner Str. 28, 64319 Pfungstadt

T (06157) 80 19 80, F (06157) 823 79

DKG-Zertifizierte Praxis

 

Dr. med. G. Tessmer

Freiherr-vom-Stein-Straße 9, 64560 Riedstadt

T (06158) 87 81 70

 

Dr. med. Jörg Reinheimer

Steinstr. 53, 64807 Dieburg

T (06071) 210 - 832, F (06071) 210 - 832

 

Dr. med. G. Poschman/ Dr. Jaber/ Prof.Wietholtz

Grafenstraße 13, 64283 Darmstadt

T (06151) 13 00 40, F (06151) 31 35 02

 

Gemeinschaftspraxis Dres. med.

Frick/ Haider/ Heil/ Niedenthal/ Wüchner

Hofmann/ Krautwurst

Dieburger Str. 29, 64287 Darmstadt

T (06151) 427 70, F (06151) 427 676

 

 

Bei Erkrankungen des Endarmes stehen Ihnen innerhalb de Darmzentrums zur Verfügung:

Dr. med. G. Hanisch

Proktologe

AGAPLESION ELISABETHENSTIFT

MEDIZINISCHES VERSORGUNGSZENTRUM

Landgraf-Georg-Str. 100, 64287 Darmstadt

T (06151) 780 - 7200, F (06151) 780  - 7209

mvz@eke-da.de

 

Leistungsspektrum

Diagnostik

Darmkrebs entsteht in der Regel aus gutartigen Vorstufen, die häufig keine Symptome zeigen. Seit Oktober 2002 gibt es die Vorsorge-Darmspiegelung ab dem 55. Lebensjahr als Kassenleistung. Dabei wird ein Endoskop in den Darm eingeführt; an der Spitze des Gerätes befindet sich ein Video-Clip, der die Bilder aus dem Darm auf einen Monitor überträgt. Der große Vorteil der Darmspiegelung ist, dass gleichzeitig Gewebeproben entnommen, beziehungsweise Polypen abgetragen werden können. Die virtuelle Koloskopie mittels Computertomogramm (CT) stellt eine Alternative zur Endoskopie dar, wenn diese nicht möglich ist.

Ergibt sich eine Bestätigung für die Diagnose Darmkrebs, ist in der Regel vor der dann anstehenden Operation eine Untersuchung der Nachbarorgane (Leber, Lunge) auf Metastasen angebracht. Sie wird in der Regel mit Ultraschall, Computertomographie oder Magnetresonaztomographie durchgeführt. Auf Grund der genetischen Veränderung durch ein Tumorwachstum werden auch Tumormarker eingesetzt, die genau diese Veränderung nachweisen. Wichtig ist, dass die Diagnose Darmkrebs aus der Gesamtschau und Beurteilung mehrerer Untersuchungen gewonnen wird, die auch wichtig für die weitere Behandlungsplanung sind.

Tumorkonferenz

Strenge Qualitätskriterien, Standardisierung und Einhaltung international wissenschaftlich anerkannter Behandlungs- und Nachsorgerichtlinien sichern den größtmöglichen Erfolg. Für Darmkrebspatienten bedeutet das konkret, dass sie im Darmzentrum am AGAPLESION ELISABETHENSTIFT und den assoziierten niedergelassenen Praxen alle Leistungen von der Früherkennung über die Therapie bis zur Nachsorge erhalten, für die man sonst einzelne Anlaufstellen konsultieren müsste. Dazu gehört eine wirksame Schmerzbehandlung ebenso, wie Beratungs- und Hilfsangebote für Menschen, die einen künstlichen Darmausgang erhalten. In einer Tumorkonferenz, die wöchentlich stattfindet, legen Chirurgen, Gastroenterologen, Onkologen, Pathologen, Radiologen und Strahlentherapeuten für jeden Patienten den für ihn individuell besten Untersuchungs-, Behandlungs- und Nachsorgeweg fest. Die einweisenden niedergelassenen Ärzte sind von Beginn an fest mit eingebunden, ebenso weitere Kooperationspartner wie z. B. Sozialarbeit, Pflege, Schmerztherapie, Palliativdienst und Physikalische Therapie.

Therapie

Die drei wichtigsten Säulen der Darmkrebs-Behandlung sind Operation, Chemotherapie und Bestrahlung. Abhängig vom Tumorstadium ist in bestimmten Fällen eine Vorbehandlung des Tumors erforderlich. Sie besteht aus einer Chemotherapie, gegebenfalls auch aus einer Kombination von Bestrahlungsbehandlung und Chemotherapie. Hat der Tumor eine gewisse Größe überschritten, beziehungsweise wurden befallene Lymphknoten nachgeweisen, ist eine Nachbehandlung, in der Regel eine Chemotherapie erforderlich. Es gibt aber auch Fälle - in erster Linie abhängig vom Tumorstadium - bei denen Tumore lediglich mit einer Chemotherapie oder einer Bestrahlung behandelt werden. Sollte die Entartung eines Polypen nicht weit fortgeschritten sein, ist die Abtragung (Polypektomie) bereits die Therapie.

 


Sprechstunde nach Vereinbarung mit unserem Patientenmanagement

Terminvereinbarung unter:

(06151) 403 - 19 10
E-Mail: pm@eke-da.de

Weitere Informationen

Arbeitsgemeinschaft Deutscher Darmkrebszentren

https://www.ag-darmzentren.com/

Selbsthilfevereinigung für Stomaträger und Menschen  mit Darmkrebs sowie deren Angehörige

https://www.ilco.de/

Deutsche Krebsgesellschaft

www.krebsgesellschaft.de

Flyer Darmzentrum

Broschüre Darmzentrum

Flyer Koloproktologie

Vorträge

Video Darmkrebs - wie geht es weiter

Video effiziente Behandlung von Enddarmerkrankungen

Video
Darmkrebsvorsorge