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Etwa jeder fünfte ältere Mensch ist von Depressionen betroffen. Noch häufiger trifft es ältere Menschen, die zu Hause leben und unter körperlichen Mehrfacherkrankungen leiden. Gerade für diese besonders verletzliche Personengruppe fehlen spezielle Behandlungsangebote.
Hier setzt BRIDGE an: Das neue Versorgungskonzept „BRIDGE“ wird im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie durchgeführt, um die Wirkung der neuen Versorgungsleistungen zu überprüfen und mögliche Unterschiede durch die neue Versorgung festzustellen. Dafür werden die Teilnehmenden nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen eingeteilt. Diese Einteilung kann nicht geändert werden:
Direkt nach Einschluss in die Studie erfahren die Teilnehmenden, in welche der beiden Gruppen sie eingeteilt wurden.
Patientinnen und Patienten werden ermutigt und befähigt, sich zu bewegen und positive Alltagsroutinen zu entwickeln. Dadurch wird der Teufelskreis zwischen Inaktivität und Depressivität unterbrochen. Dies geschieht unter anderem mit dem Einsatz von Enna-Tablets (www.enna.care), welche den Patientinnen und Patienten während der Teilnahme am Projekt kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Mithilfe des Enna-Tablets können die Patientinnen und Patienten Bewegungsübungen durchführen und via Videosprechstunde mit dem Bridge-Team kommunizieren. Der Kontakt zu den Patienten findet alle ein bis zwei Wochen digital oder per Hausbesuch statt. Am Ende steht die Einbindung der Patientinnen und Patienten in unterstützende Strukturen vor Ort. Dies können zum Beispiel Selbsthilfegruppen sein oder andere Maßnahmen zur Förderung der körperlichen oder geistigen Gesundheit.