16. April 2026
„Wir schaffen eine wichtige Verbindung zwischen den Akteuren und zeigen deutlich: Hier entsteht etwas Neues“, sagen Oberbürgermeister Hanno Benz, der Vorstandsvorsitzender der AGAPLESION gAG, Dr. Markus Horneber, Klinikdezernent Andrè Schellenberg und Sven Axt, Sprecher der Geschäftsführung des Klinikum Darmstadt und der Holding.
Zahlreiche geladene Mitarbeitende des Klinikums Darmstadt, des AGAPLESION ELISABETHENSTIFT, des Gesundheitskonzerns AGAPLESION, Vertreterinnen und Vertreter der Wissenschaftsstadt Darmstadt sowie zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Kirche, Gesundheit und Gesellschaft kamen am vergangenen Mittwoch zusammen, um den offiziellen Auftakt des gemeinsamen Veränderungsprozesses zu feiern: „Der Anspruch dieses Zusammenschlusses ist: Gebündelte medizinische Kompetenz für die Region Südhessen. Seit Beginn der Gespräche ist es unser Ziel, die medizinische Versorgung für die Menschen in Darmstadt und in Südhessen weiter zu verbessern und die Südhessen Kliniken als eineattraktive Arbeitgeberin in Darmstadt zu stärken“, sagen Oberbürgermeister Hanno Benz und Klinikdezernent André Schellenberg.
„Heute ist der Beginn des Integrationsprozesses“, freut sich Dr. Markus Horneber, Vorstandsvorsitzender der AGAPLESION gAG. Gemeinsam mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist die AGAPLESION gAG Gesellschafter des neuen Krankenhauses: „Hinter uns liegen zwei Jahre intensiver Planungen. Es macht mich stolz, dass wir jetzt gemeinsam den Auftakt des Zusammenschlusses feiern können: Aus zwei traditionsreichen Krankenhäusern wächst ein gemeinsames Haus an zwei Standorten – ein in Deutschland in dieser Größenordnung bisher einzigartiges Projekt.“ Dies zeige nun der gemeinsame Name und der Markenauftritt: „Diese stehen symbolisch für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit dem Ziel, als Maximalversorger die Gesundheitsversorgung in Darmstadt zukunftsgerichtet aufzustellen.“
„Jetzt geht die operative Arbeit richtig los und wir setzen dieses großartige Projekt um“, sagt Sven Axt, Sprecher der Geschäftsführung des Klinikum Darmstadt und der Holding. „Der Zusammenschluss wird Schritt für Schritt Realität: In den kommenden Wochen nehmen die Projektgruppen ihre Arbeit auf, mit dem Ziel, die Strukturen, die es in beiden Häusern gibt, bestmöglich zusammen zu führen.“
Eingeladen zu dieser Feierstunde waren auch Mitarbeitende, die sich an dem Namensfindungsprozess beteiligt hatten. Mehr als 150 Namensvorschläge wurden von Mitarbeitenden eingereicht. Alle andere Mitarbeitenden konnten die Verkündung des Namens per Live-Stream verfolgen.
Mit rund 1.300 Planbetten wird das neue Krankenhaus das zweitgrößte Krankenhaus in Hessen. Unter dem Motto „Gesundheit. Neu denken. Gemeinsam.“ wächst seit rund zwei Jahren eine neue Organisation. Vorgestellt wurde an diesem Abend auch der neue Markenauftritt der „Südhessen Kliniken gGmbH“. Die Farbe Blau, die beide Häuser bereits in ihrem jeweiligen Markenauftritt hatten, bleibt - allerdings in einer anderen Farbabstufung. Die beiden Standorte werden mit den Bezeichnungen „Campus Mitte“ (Klinikum Darmstadt) und „Campus Woog“ (AGAPLESION Elisabethenstift) unterschieden werden. Das Logo symbolisiert Beweglichkeit und Offenheit innerhalb eines sicheren Rahmens.
Auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Häuser werden Gelegenheiten geschaffen, sich gegenseitig kennenzulernen. Eine erste Möglichkeit fand an diesem Abend in der Centralstation statt. In den nächsten Wochen sind gemeinsame After-Work-Partys, eine gemeinsame Teilnahme am Firmenlauf und ein Sommerfest geplant.
Die medizinische Zusammenführung der beiden Häuser ist für 2027 vorgesehen. Bis dahin soll das gemeinsame Medizinkonzept Schritt für Schritt umgesetzt werden. Im „Campus Woog“ wird es hauptsächlich eine elektive somatische Versorgung geben, zudem ziehen die Haut- und die Augenklinik aus dem Klinikum in die Landgraf-Georg-Straße. Die Psychosomatik des Klinikums Darmstadt wird künftig die psychiatrische Klinik am AGAPLESION Elisabethenstift ergänzen. „Campus Mitte“ wird weiter als Maximalversorger gestärkt werden. Hierhin wechseln die Innere Medizin, die Kardiologie, die Gastroenterologie sowie die stationäre Viszeral- und Unfallchirurgie. Die Notaufnahme und die Intensivstationen am Campus Mitte werden erweitert und ausgebaut werden. Für die Patientinnen und Patienten sowie für überweisende Ärztinnen und Ärzte ändert sich erstmal nichts.
Die Klinikum Darmstadt GmbH
Das Klinikum Darmstadt ist der kommunale Maximalversorger in Südhessen und das einzige Krankenhaus der umfassenden Notfallversorgung (höchste Versorgungsstufe).
Ende 2020 hat das Klinikum Darmstadt seinen Zentralen Neubau in Betrieb genommen: An einem Ort stehen 1000 moderne Betten in komfortablen Stationen bereit. Das Krankenhaus zeichnet sich durch eine moderne Medizintechnik, weitgehende Digitalisierung, ein umfassendes Qualitätsmanagement, zahlreiche Zertifizierungen – wie etwa als Onkologisches Zentrum – und eine breit aufgestellte hervorragende Krankenhaushygiene aus. Vier Intensivstationen, eine IMC, 25 OP-Säle, 22 Kliniken und Institute, von der Augenheilkunde bis zur Zentralen Notaufnahme: Bei speziellen diagnostischen und therapeutischen Verfahren hat das Klinikum Darmstadt für die Region Alleinstellungsmerkmale.
Es ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universitäten Frankfurt und Mannheim/Heidelberg und für Pflege in Kooperation mit der FOM Hochschule. Zur GmbH, die der größte kommunale Arbeitgeber ist, gehören 3.350 Mitarbeitende. Ein MVZ sowie ein Altenpflege- und ein Wohnheim und Servicegesellschaften komplettieren den Gesundheitsdienstleister.
Weitere Informationen: www.klinikum-darmstadt.de
Das Klinikum Darmstadt bietet allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vielfältige Arbeits-, Fortbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen: für Ärzt*innen, für PJ-Studierende, für Pflegekräfte und Pflegefachpersonen und viele Berufe mehr. Tariflohn ist für uns eine Selbstverständlichkeit - auch in unseren Alten- und Pflegeheimen.
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über AGAPLESION
Die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft wurde 2002 in Frankfurt am Main von christlichen Unternehmen gegründet, um vorwiegend christliche Gesundheitseinrichtungen in einer anspruchsvollen Wirtschafts- und Wettbewerbssituation zu stärken.
Zu AGAPLESION gehören bundesweit mehr als 100 Einrichtungen, darunter 22 Krankenhausstandorte mit 6.443 Betten, 39 Wohn- und Pflegeeinrichtungen mit 3.524 Pflegeplätzen, fünf Hospize, 34 Medizinische Versorgungszentren,
sieben Ambulante Pflegedienste und eine Fortbildungsakademie. Darüber hinaus bildet AGAPLESION an 15 Standorten im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege aus. 22.000 Mitarbeiter:innen sorgen für eine patient:innenorientierte Medizin und Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards. Pro Jahr werden mehr als eine Million Patient:innen versorgt. Die Umsatzerlöse aller Einrichtungen inklusive der Beteiligungen betragen 1,8 Milliarden Euro.
Die alleinigen Aktionäre der AGAPLESION gAG sind verschiedene traditionsreiche Diakoniewerke und Kirchen. Auch durch diese Aktionäre ist die AGAPLESION gAG fest in der Diakonie verwurzelt und setzt das Wohl ihrer Patient:innen, Bewohner:innen und Mitarbeiter:innen als Maßstab für ihr Handeln.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.agaplesion.de.
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