07. Juli 2026
Mit der Aktualisierung stärkt das Krankenhaus seine Vorbereitung auf außergewöhnliche Einsatz- und Krisensituationen und stellt sicher, dass im Ernstfall schnell, strukturiert und koordiniert gehandelt werden kann.
Der Krankenhaus-Alarm- und Einsatzplan regelt das Vorgehen bei besonderen Einsatzlagen – beispielsweise bei einem Massenanfall von Verletzten oder Erkrankten (MANV), dem Ausfall kritischer Infrastruktur, Evakuierungen oder anderen außergewöhnlichen Schadensereignissen. Er definiert Alarmierungswege, Zuständigkeiten und Kommunikationsstrukturen und beschreibt die Zusammenarbeit mit Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei, Behörden sowie weiteren Partnern.
Die Überarbeitung des KAEP erfolgte unter der fachlichen Leitung von Dr. med. Christiane Scharm, Stellvertretende Ärztliche Leitung der Zentralen Notaufnahme. Gemeinsam mit der Krankenhauseinsatzleitung (KHEL) sowie dem Qualitätsmanagement wurde der bestehende Plan umfassend überprüft, aktualisiert und an die aktuellen Rahmenbedingungen angepasst.
Ein aktueller Krankenhaus-Alarm- und Einsatzplan ist ein wesentlicher Baustein einer leistungsfähigen Notfallvorsorge. Klare Verantwortlichkeiten und abgestimmte Prozesse ermöglichen es, auch in außergewöhnlichen Situationen die Versorgung der Patient:innen zuverlässig sicherzustellen.
Krankenhäuser sind gesetzlich verpflichtet, einen Krankenhaus-Alarm- und Einsatzplan vorzuhalten und regelmäßig fortzuschreiben. Mit der jetzt abgeschlossenen Überarbeitung erfüllt das ELISABETHENSTIFT nicht nur diese Anforderungen, sondern stärkt zugleich seine organisatorische Resilienz und die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller beteiligten Berufsgruppen.
Mit dem neuen Krankenhaus-Alarm- und Einsatzplan ist das ELISABETHENSTIFT für außergewöhnliche Einsatzlagen noch besser aufgestellt, denn gute Vorbereitung ist die Grundlage dafür, auch in Ausnahmesituationen schnell, sicher und gemeinsam handeln zu können.